Das freie Spiel des kleinen Kindes

Im Waldorfkindergarten nimmt das freie Spiel eine zentrale Stellung ein. Es wird als grundlegende Lebens- und Lernform des kleinen Kindes verstanden, in der es sich aus innerem Antrieb mit der Welt verbindet. Durch Freiheit im Spiel entfalten sich Kreativität, eigene Ideen und die Fantasiefähigkeit des Kindes auf natürliche Weise.

Diese Freiheit stärkt das Selbstvertrauen, die Eigeninitiative und die Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen. Das Kind erlebt sich als handelndes, wirksames Wesen.

Im freien Spiel entstehen aus inneren Bildern lebendige Spielwelten. Das Kind ahmt Erlebtes nach, verwandelt es und schafft daraus neue Geschichten. Die Fantasie wird nicht von außen „bedient“, sondern aus dem Inneren heraus gebildet. Diese Fähigkeit gilt in der Waldorfpädagogik als Grundlage für späteres Denken, Vorstellungsvermögen und kreatives Handeln im Erwachsenenleben.
An diesem Abend wollen wir gemeinsam in das freie Spiel eintauchen und durch Worte, Taten und Materialien verstehen, wie elementar wichtig dieses freie Tun für das Kind ist.

„Für den Erwachsenen ist das Spiel Spaß, eine Lust, die hinzukommt zum Leben. Für das Kind ist das Spiel der ernste Inhalt des Lebens.“
Rudolf Steiner


Es wird um eine Eintrittsspende gebeten

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