Der Wille bahnt sich seinen Weg – Entwicklung zur Autonomie

Zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr erwacht die Willenskraft des Kindes zu voller Entfaltung. In dieser Zeit sucht es Selbstständigkeit und Ausdruck seiner eigenen inneren Impulse. Der Vortragsabend mit Gesprächsrunde lädt dazu ein, die Entwicklung des kindlichen Willens zu verstehen und Wege kennenzulernen, wie wir Kinder auf ihrem Weg zur Autonomie liebevoll und bewusst unterstützen können.

„Aus der Muskelkraft des Neugeborenen wird durch den Bewusstseinsprozess die Willenskraft der Zweijährigen“
Rudolf Steiner

Im frühen Kindesalter, etwa zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr, entwickelt sich die Willenskraft in besonderer Weise. Das Kind lernt, seine eigenen Impulse zu spüren, sie umzusetzen und dadurch zunehmend selbstständig zu handeln.

Um sich der Frage der Begleitung und Stärkung der Kinder zur Selbstständigkeit und inneren Sicherheit zu nähern, müssen wir zunächst verstehen, wie sich der Wille beim Menschen überhaupt entwickelt. Denn der Wille ist nicht einfach da – er wächst, reift und sucht sich seine Bahnen.

Unsere pädagogische Aufgabe besteht darin, dem kindlichen Willen vielfältige Wege zu eröffnen: durch sinnvole Tätigkeiten, durch Nachahmung, durch das eigene Tun. Indem wir Räume schaffen, in denen Kinder aktiv werden, gestalten und erleben dürfen, unterstützen wir sie darin, Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit zu entwickeln.

Dieser Vortragsabend mit anschließender Gesprächsrunde lädt dazu ein, die Willensentwicklung aus anthroprosophischer Sicht zu betrachten und im Austausch miteinander Wege zu finden, wie wir Kinder in ihrer Autonomie stärken können.


Es wird um eine Eintrittsspende gebeten

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