Wenn Kinder zeichnen, erzählen sie von sich selbst.
Kinderzeichnungen sind wie Tagebücher – sie zeigen innere Entwicklungswege, Erlebnisse und die Welt, wie Kinder sie erleben. Der Vortrag beleuchtet, was sich in Linien, Farben und Formen offenbart und wie wir diese Ausdrucksformen verstehen und begleiten können – gerade in einer Zeit, in der sich Kindheit rasant verändert.
Kinderzeichnungen erzählen von inneren Entwicklungsprozessen, Erlebnissen und Reifungsschritten. Was und wie Kinder zeichnen, hängt vom Alter ab und ist zugleich von der individuellen Prägung jedes Kindes bestimmt. Ihre Zeichnungen wirken wie Tagebücher und eröffnen wertvolle Einblicke in die Entwicklung, das Erleben und den Ausdruck der Kinder.
Anita Sonntag zeigt, wie sich in den Bildern eines Kindes seine seelische, geistige und körperliche Entwicklung widerspiegelt und wie wir diese Ausdrucksformen im Kindergartenalter wahrnehmen, verstehen und liebevoll begleiten können.
Darüber hinaus wirft die Referentin einen kritischen Blick auf das heutige Aufwachsen von Kindern: Die Kindheit und ihre Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Digitale Einflüsse, veränderte Spiel- und Bewegungsräume oder ungünstige gesellschaftliche Entwicklungen hinterlassen Spuren, die sich zunehmend auch in den Zeichnungen und Entwicklungsprozessen der Kinder zeigen.
Ein Abend für Eltern, Pädagog:innen und alle, die tiefer blicken möchten in die Sprache der Linien, Farben und Formen, mit denen Kinder von sich und der Welt erzählen.









